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Datenbankdesign

Bevor überhaupt die ersten Schritte programmiert werden, sollte die Datenbankstruktur bereits feststehen. Die Datenbankbasis ist heutzutage in der Regel eine relationale SQL-Datenbank, beispielsweise von Microsoft, Oracle, Gupta (Unify), SyBase u.a.. Für das Datenbankdesign existieren heute moderne Werkzeuge, wir arbeiten hier mit ERwin mit deren Hilfe neue Tabellen und Spalten komfortabel angelegt und die Referentiellen Integritäten definiert werden können. Komplexere Strukturen lassen sich manuell kaum noch zu Fuß verwalten.

Das Entity-Relationship, welches durch das Datenbankdesigner-Werkzeug erstellt wird, erinnert an ein Strickmuster aus der Modebranche (s. Bild). Abhängige Datenbanktabellen, die durch Rechtecke dargestellt sind, werden durch Linien, den so genannten Relationen - miteinander verbunden. Jeder Relation kann man bestimmte Eigenschaften mitgeben, um z.B. festzulegen, was beim Löschen von Daten passieren soll, wenn dazu abhängige Daten in einer verknüpften Tabelle bestehen. (Beispiel?) Der eigentliche textliche Inhalt sollte nur einmal in der Datenbank vorhanden sein. Alle weiteren Positionen, an denen dieser Inhalt benötigt wird, werden über Relationen abgebildet.

Anhand dieses ER-Diagramms kann der Programmierer, und später auch der Datenbank-Administrator, sehr einfach die Logik des Programms nachvollziehen. Änderungen in der Struktur kann das ER-Programm direkt in die nötigen Befehle für die Datenbank umsetzen.

Bei der Verwaltung unserer komplexesten Datenbank mit ungefähr 300 Tabellen und mehr als 2500 Spalten (Informationsfelder) setzen wir ebenfalls auf das professionelle ER-Werkzeug ERwin.